Skrjabin als lebendige Inspirationsquelle

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Skrjabin und der Scriabin Club im Nicholas Roerich Museum in New York

Im August 2025 besuchte der Gründer des Scriabin Club, Martin Kaptein, das Nicholas Roerich Museum in New York und knüpfte damit einen ersten persönlichen Kontakt zwischen dem Club und einer der besonderen Kultureinrichtungen der Stadt.

Das Treffen bot die Gelegenheit, mit dem Direktor des Museums über mögliche zukünftige Konzerte und Kooperationen zu sprechen. Freunde des Scriabin Club erhielten zudem eine Einführung in das Museum und seine Sammlung.

Gemälde im Roerich Museum

Die Begegnung erschien besonders naheliegend aufgrund der engen künstlerischen und spirituellen Verwandtschaft zwischen Alexander Skrjabin und Nicholas Roerich. Obwohl sich ihre künstlerischen Ausdrucksformen unterschieden, beschäftigten sich beide intensiv mit Fragen der Transformation, Spiritualität, Farbe und der Stellung der Kunst innerhalb einer umfassenderen Vision menschlicher Kultur. Während des Besuchs wurden diese Parallelen sowohl im Hinblick auf Skrjabins Musik als auch auf Roerichs Malerei besprochen.

Der Besuch bestätigte zudem eine visuelle Verbindung, die dem Scriabin Club schon seit Langem besonders passend erscheint: Roerichs Bildwelt bildet ein stimmiges Gegenstück zu Skrjabins musikalischer und philosophischer Welt, und seine Gemälde sind daher zu einer wichtigen Quelle visueller Inspiration für die Website des Clubs geworden.

Ein weiteres Gesprächsthema war das kulturelle Ideal, das durch den Roerich-Pakt und sein Banner des Friedens mit dem bekannten Symbol der drei Kreise verkörpert wird. Im Kern steht die Überzeugung, dass Kultur und kulturelle Institutionen aktiven Schutz und Anerkennung auf höchster gesellschaftlicher Ebene verdienen. Dieser Gedanke steht in enger Verbindung mit der Mission des Scriabin Club: Skrjabins Musik nicht nur aufzuführen und zu erforschen, sondern auch zu einem lebendigen kulturellen Umfeld beizutragen, in dem Musik, Denken, Forschung und künstlerischer Austausch zusammenkommen können.

Der Besuch war daher nicht lediglich eine Begegnung mit einem Museum, sondern der Beginn einer Verbindung, aus der sich hoffentlich in Zukunft weitere künstlerische Begegnungen und Aufführungen entwickeln werden.

Allen, die New York besuchen, sei das Nicholas Roerich Museum in der 319 West 107th Street herzlich empfohlen. Der Eintritt ist frei, und das Museum bietet mitten in der Stadt eine bemerkenswert ruhige und kontemplative Atmosphäre — einen besonders passenden Ort, um sich Zeit für Roerichs Gemälde und die dahinterstehenden Ideen zu nehmen.

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